Navigation ist abhängig vom Fahrzeug

Eine stichprobenartige ADAC-Befragung von Lkw-Fahrern hatte zum Ergebnis, dass 31 von insgesamt 32 Lkws zwar ein Navigationsgerät an Bord hatten, aber nur fünf eingesetzte Systeme über eine spezielle Lkw-Software verfügten; viele Lkw-Fahrer setzen also Navigationsgeräte ein, die nur für den Gebrauch in Pkws ausgelegt sind.

Von den befragten Fahrern gaben 13 an, bereits schlechte Erfahrungen mit fehlerhaften Routenempfehlungen ihrer elektronischen Lotsen gemacht zu haben; dabei bleiben sie unter Brücken hängen, fahren durch historische Stadtzentren oder verkeilen sich hoffnungslos in Sackgassen. Selbstredend, dass solchermaßen fehlgeleitete Lkws entsprechenden Ärger hervorrufen. Außerdem kann eine Lkw-Fehlnavigation zu Zeitproblemen mit entsprechenden finanziellen Verlusten der Logistikunternehmen führen.

Hier sparen die Speditionen also an der falschen Stelle; zumal spezielle Navigationsgeräte für Lkws mittlerweile für die meisten Lkw-Routen geeignet sind; erhältlich ab einem Preis von 500 Euro, und damit sicherlich auch für kleinere Firmen bezahlbar.

Lutz Breunig

Herausgeber des servicereport: seit 1979 im Service tätig; zunächst als Service-Ingenieur, danach im internationalen Servicemanagement; seit 1994 beratend aktiv.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.